Manifestation transfrontalière du 23 janvier 2010 à Saargemünd...La pollution traverse la frontière : une lutte internationale est de mise maintenant...

Publié le par ADPSE

  En résumé : Les citoyens de la Région sont contre la centrale de Hambach, Toutes les communes s'opposent au projet. Les politiques locaux sont les porteurs de ce projet. Les conséquences pour la santé seraient dramatiques ; cancers, maladies respiratoires sont signalés par les médecins de la région.
L'excuse des potentats du coin ; une région touchée par la crise économique a besoin d'emplois : en fait cette centrale n'apporte que 25 emplois, alors que les communes de la communauté d'agglomération doivent payer 25 Millions d'euros pour financer l'infrastructure de la centrale!!!

Il est maintenant clair pour les deux côtés de la frontière, qu'une lutte transfrontalière contre ce fléau est désormais nécessaire.

« am: Januar 28, 2010, 20:29:56 »
 

Saargemünd, Korrespondenz), 28.01.10: Trotz eisiger Kälte versammelten sich am Samstag, 23. Januar über 2000 Menschen am Bahnhofsvorplatz von Saargemünd (Frankreich) um gegen das geplante Gaskraftwerk im benachbarten Hambach zu demonstrieren. Getragen wird dieser Protest vor allem durch den breiten Zusammenschluss der Bevölkerung. Alle Gemeinden in der Region lehnen dieses Kraftwerk ab. Die Ausnahme ist lediglich der Stadtrat von Saargemünd selbst und der Präfekt der Region. 48 Prozent der Ärzte in der Region haben einen Aufruf gegen das Gaskraftwerk unterschrieben. Ein großes Anliegen der Demonstranten war die Zukunft der Kinder, die selber mit vielen selbstgemachten Schildern dabei waren. Bereits jetzt ist die Region um Saargemünd eine der am stärksten von Umweltverschmutzung belasteten Regionen in Frankreich und vor allem Lungenkrankheiten, Atemstörungen und Krebs nehmen zu.

Der Demonstrationszug wurde von den Bauern der Region mit ihren Treckern angeführt, die vor allem die Umweltverschmutzung durch den Ausstoß von rund 2000 Tonnen Schwefeldioxid pro Jahr anprangern und um ihre Existenzgrundlage fürchten. Ähnlich wie in Deutschland wird von den Politikern versucht in diesem von hoher Arbeitslosigkeit betroffenen Gebiet, mit der Schaffung von Arbeitsplätzen die Menschen für ihr Projekt zu gewinnen.
Aber lediglich 25 Arbeitsplätze werden durch das neue Kraftwerk entstehen und selbst beim Bau werden nur 400 Arbeitskräfte gebraucht. Im Gegensatz sollen die Gemeinden 25 Millionen € für die notwendige Infrastruktur zur Verfügung stellen.

(...)

 In den Gesprächen waren wir uns sofort einig, die Umweltverschmutzung kennt keine Staatsgrenzen und deshalb muss auch der Kampf dagegen grenzüberschreitend organisiert werden. (...)



http://www.rf-news.de/2010/kw04/grenzuebergreifende-demonstration-gegen-geplantes-gaskraftwerk-in-saargemuend

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