Les verts allemands conscients des problèmes écologiques que provoquerait la Centrale de Hambach en Sarre...

Publié le par ADPSE



Le but :
Il faut aller vers une production d'énergie qui respecte l'environnement et non une production d'energie qui profite aux actionnaires....



Grüne befürchten auch ökologische Probleme auch auf deutscher Seite

Die Saar-Grünen haben den geplanten Neubau eines Gasgroßkraftwerkes im lothringischen Hambach kritisiert. Im Vergleich zu einem Kohlekraftwerk seien so genannte GuD-Kraftwerke zwar zu begrüßen. Allerdings sei das Kraftwerk mit rund 900 MW Leistung viel zu groß dimensioniert, um sinnvoll Wärme auskoppeln und auch Schadstoffe reduzieren zu können. Absehbar würde dies deshalb in der geplanten Größe und Ausrichtung auch zu negativen Umwelteinflüssen führen. Betroffen davon wäre auch das Saarland. Alleine die erwartete Kühlwasserentnahme aus der Saar könne nach Auffassung der Grünen zu ökologischen Problemen führen.

Grünen-Generalsekretär Markus Tressel sagte dazu: Prinzipiell ist der Bau von Gaskraftwerken schon ein Fortschritt. Es kommt aber auch hier immer auf das Gesamtkonzept an. Ein Großkraftwerk auf Gasbasis ohne Kraft-Wärme-Kopplung und ohne einen erkennbaren lokalen Bedarf ist deshalb auch als problematisch einzustufen. Die Landesregierung muss deshalb jetzt schnell belastbare Zahlen vorlegen und bei den französischen Behörden gegen weitere Belastungen in der Region intervenieren; Nach ersten Informationen sollen der Saar pro Stunde rund 1100m³ Kühlwasser entnommen und 300m³ belastetes Wasser wieder zugeführt werden.

Die Grünen forderten in diesem Zusammenhang erneut einen Paradigmenwechsel in der Energiepolitik. Statt weiterhin auf Großkraftwerke, egal mit welchem Brennstoff, zu setzen, müsse künftig auf kleine dezentrale Anlagen wie Blockheizkraftwerke in Verbindung mit lokalen Wärmenetzen gesetzt werden. Tressel: Ein Wirkungsgrad von 60% ist zwar bereits ein Fortschritt. In modernen Kleinanlagen können die Wirkungsgrade leicht auf über 80% steigen, während wir in Großanlagen immer noch einen großen Teil der eingesetzten Energie zum Schornstein hinausblasen. Auch die Schadstoffbelastung sinkt bei kleinen Anlagen deutlich. Die Größe und die Ausrichtung sind das Problem;

Wünschenswert wäre zudem eine grenzüberschreitende Planung bei der Energieversorgung. Die Gesamtregion sei in einem Umkreis von 70 Kilometern mit einem Atomkraftwerk, zahlreichen Kohlekraftwerken und jetzt neuerdings auch mit Großkraftwerken auf Gasbasis stärker belastet als andere Regionen. Ziel müsse eine möglichst umwelt- und klimaschonende Energieerzeugung sein und nicht der größtmögliche Profit für die Energiekonzerne.

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