Le député maire Lett reconnait que la Centrale de Hambach pollue sur SR3 en allemagne ! rejets toxiques, bruit, réchauffement des eaux de la Sarre...

Publié le par ADPSE

 

Sur SR online.de

http://www.sr-online.de/nachrichten/1668/959368.html




 
"Wir wollen kein Kraftwerk vor der Haustür!" Viele Bürger in Herbitzheim lehnen den Neubau eines Gaskraft- werks strikt ab.

Protest gegen Gaskraftwerk hält an

Die Gegener des geplanten Gaskraftwerkes im lothringischen Hambach haben in einem offenen Brief saarländische Politiker um Unterstützung gebeten. Das Schreiben richtet sich an Ministerpräsident Peter Müller und die Minister für Umwelt und Gesundheit, Mörsdorf und Vigener. 

(07.09.2009) Im lothringischen Hambach, gleich neben der Autobahn, die von Straßburg nach Saargemünd führt, sollen noch Ende diesen Jahres die Bagger anrollen. Im Dezember soll hier Spatenstich für ein Gas-Großkraftwerk sein. Versorgt mit Gas aus Russland, soll es Anfang 2012 eine Leistung von 900 Megawatt erbringen. Ein Budget, von rund 700 Millionen Euro steht der Betreiberfirma „Hambrégie“, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft des Pariser Konzerns „Direct Energie“, zu Verfügung. Die Angaben zur genauen Investitionssumme schwanken.

Audio

SR-online.de 
"Kritik an geplantem Gaskraftwerk" [Lisa Huth für SR 3 Saarlandwelle, 29.06.2009, Länge: 3:07 Min.]

Bürgerinitiative wehrt sich

Das Großprojekt stößt allerdings auf erheblichen Widerstand. Die Bürgerinitiative zum Schutz gegen Umweltverschmutzung in Saargemünd und Umland (ADPSE) sieht in dem Großkraftwerk eine Gefahr für Mensch und Umwelt. Der Schadstoffausstoß belaste das Saartal und den Bliesgau. Auch das Einleiten von bis zu 30 Grad warmem Kühlwasser bedrohe das ökologische Gleichgewicht der Saar. Nach Angaben der ADPSE würde der CO²-Wert in Lothringen um zwölf Prozent ansteigen. Mehrere hundert Bürger aus der Grenzregion um Saargemünd hatten am Wochenende gegen das Werk demonstriert.

Widerstand aus Herbitzheim

Auch im elsässischen Herbitzheim lehnen die Bewohner das Kraftwerk ab. Der Ort wäre im Falle eines Kraftwerkbaus unmittelbarer Nachbar der Anlage. Der Herbitzheimer Bürgermeister, Michel Kuffler, hatte bereits im Juni zum Widerstand aufgerufen: Das Kraftwerk werde nicht gebraucht, in Elsass-Lothringen gebe es bereits eine Überproduktion an elektrischer Energie. Kuffler zieht auch noch einen ganz anderen Aspekt mit in seine Überlegungen ein. Was passiert, wenn der Zufluss an russischem Gas versiegt? Der Elsässer Bürgermeister fürchtet, dass das Kraftwerk dann zu einer riesigen Verbrennungsanlage für Haushaltsmüll umgerüstet wird.

 
Grünen-Generalsekretär
Markus Tressel kritisiert die Kraftwerkspläne

Grüne warnen vor Schadstoffbelastung

Ähnlicher Meinung war auch Ende Juni der Generalsekretär der saarländischen Grünen, Markus Tressel: „Der Raum Saar-Lor-Lux ist mit Kraftwerken sehr gut gesegnet. Wir haben ein Atomkraftwerk, zahlreiche Kohlekraftwerke und mittlerweile in St. Avold auch ein Gaskraftwerk. Wenn jetzt noch ein Gaskraftwerk hinzukommt, summiert sich die Schadstoffbelastung.“

Doch nicht nur der Schadstoffausstoß bereitet Kritikern Sorgen. Kuffler und Tressel warnen vor der enormen Wasserentnahme aus der Saar. Tressel: „Wir haben die Information erhalten, dass 1100 Kubikmeter pro Stunde aus der Saar entnommen werden und 300 Kubikmeter pro Stunde mit Schadstoffen belastet wieder zurückgeleitet werden.“ Das müsse man in die Gesamtkalkulation mit einbeziehen.

100 Arbeitsplätze mehr (le député maire Céleste Lett reconnaît les nuisances de sa Centrale sur SR3!!!)

Der Bürgermeister von Saargemünd, Céleste Lett, kann den Plänen des Unternehmens hingegen fast nur Positives abgewinnen: „Insgesamt werden 100 Arbeitsplätze geschaffen. Die Gewerbesteuer beläuft sich voraussichtlich auf sieben Millionen Euro, mehr noch als der „Smart“ einbringt.“ Nachteile seien der Schadstoffausstoß, Lärm und die Abwärme in die Saar. Doch die Vorteile überwiegen. Darum habe ich grünes Licht gegeben.“ (SR3, cbl, ege)

 

Commenter cet article